personenbezogene Daten

Gemäß §3 Absatz 1 BDSG lautet die Definition personenbezogener Daten wie folgt: „Einzelangaben über persönliche und sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren Person„.

Dies bezieht sich nur auf Daten von natürlichen Personen, juristische Personen und deren Unternehmensdaten werden durch das Datenschutzrecht nicht geschützt.
Aber Vorsicht: Dies gilt nur, sofern die Daten einer juristischen Person keine Rückschlüsse auf eine natürliche Personen zulassen. Dies wäre bei einer Ein-Mann GmbH zum Beispiel der Fall. Die Daten einer solchen GmbH reichen aus, um eine natürlich Person bestimmen zu können.

Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse…

  • Name, Geburtsdatum, Alter, Familienstand
  • Anschrift, Telefonnummer, Email Adresse
  • Kontonummer, Kreditkartennummer
  • Personalausweisnummer, Sozialversicherungsnummer
  • Augenfarbe, Schuhgröße
  • Bildungsstand, Kenntnisse, fähigkeiten, Erfahrungen
  • Kfz-Kennzeichen

Personaldaten von Arbeitnehmern gehören ebenso zu den personenbezogenene Daten wie Kundendaten. Personenbezogene Kundendaten können zum Beispiel sein: Namen der Ansprechparter sowie deren Telefondurchwahl und Email Adresse.
Sobald die Daten dazu geeignet sind, auf eine bestimmte Person rückschließen zu können, also die Identität dieser Person ermittelbar ist, sind sie personenbezogen im Sinne des Gesetzes.

Ganz besonders schutzwürdig (§3 Abs. 9 BDSG) sind besondere Arten personenbezogener Daten, diese enthalten Angaben über:

  • die ethnische Herkunft
  • die politische Meinung
  • die religiöse oder philosophische Überzeugung
  • eine Gewerkschaftszugehörigkeit
  • die Gesundheit
  • das Sexuallebens

Diese Daten dürfen nur unter ganz bestimmten Umständen verarbeitet werden (§28 Abs. 6-9 BDSG).

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