Wissenswertes zum Datenschutz

Viele meinen, Datenschutz dient dem „Schutze der Daten“ an sich, aber so ist es nicht. Datenschutz dient dem Schutz der durch die Daten bestimmten oder bestimmbaren Person (Betroffener). Er soll die von Betroffenen anvertrauten Daten vor Missbrauch und Diebstahl schützen. Grundlage hierfür ist das Allgemeine Persönlichkeitsrecht. Danach hat jede Person hat das Recht selbstbestimmend zu entscheiden für welchen Zweck ihre Daten verwendet werden.

Das BDSG regelt also die Zulässigkeit der Verarbeitung von Bürgerdaten durch Behörden des Bundes und auch durch private Unternehmen in der gesamten Bundesrepublik Deutschland. Somit ist das BDSG für ALLE Unternehmen und öffentliche Einrichtungen verpflichtend, unabhängig von Unternehmensgröße, Mitarbeiterzahl, Produkten, Dienstleistungen oder der Frage ob ein Datenschutzbeauftragter bestellt werden muss oder nicht. Eben für ALLE.

Durch die vielfältigen gesetzlichen Vorschriften im Bereich Datenschutz möchte man verhindern, dass eine vollständige Durchleuchtung eines Menschen und dessen Verhalten entsteht. Der Datenschutz bezieht sich auf die Erhebung, die Verarbeitung und die Nutzung personenbezogener Daten.
Definition:

  • Erheben = Beschaffen
  • Verarbeiten = Speichern, Verändern, Übermitteln, Sperren, Löschen
  • Nutzen = Verwenden

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